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Aktuell verbreitet sich weltweit ein besonders gemeiner Virus über Facebook:
Er kommt nicht von dubiosen Fake-Profilen, sondern von unseren Freunden, und spricht uns persönlich an.
Wir erklären, wie Sie den Schädling erkennen und nicht selbst zum Opfer werden.

Wie erkenne ich den Virus?

Wer von der Gefahr weiß, kann den Schädling leicht enttarnen. Denn der Aufbau der Nachricht ist immer gleich: Sie bekommen Sie nicht von einem unbekannten User, sondern von einem Ihrer Facebook-Freunde. Der Inhalt besteht aus Ihrem Namen, dem Wort "Video" und einem Smiley - wobei dieser variiert, also lachen, zwinkern oder staunen kann. Den Abschluss bildet ein verkürzter Link zu einem vermeintlichen Video.

Der Facebook-Virus versteckt sich in einer eigentlich harmlos anmutenden Text-Nachricht eines Freundes

Was kann der Trojaner anrichten?

Wenn Sie diesem Link folgen, werden Sie meistens aufgefordert, ein Update oder ein Script zu installieren. Wer den Prozess zu diesem Zeitpunkt stoppt, kann sich noch vor dem Virus retten. Wenn Sie Pech haben, installiert sich die Schadsoftware allerdings selbständig und lässt sich dann nicht mehr stoppen. Dann kann der Virus auf sensible Daten wie Passwörter oder den Browserverlauf zugreifen. Und als sei das noch nicht schlimm genug, verschickt er anschließend die gleiche Nachricht unter Ihrem Namen an Ihre Facebook-Freunde weiter - wodurch sich der Virus noch schneller verbreitet.

Wie können Sie sich schützen?

Der beste Schutz vor dem Trojaner ist, gar nicht erst in die Falle zu tappen und auf keinen Fall unbedacht Video-Links im Messenger anzuklicken. Wenn Sie dem fiesen Trick trotzdem zum Opfer gefallen sind, sollten Sie folgende Schritte unternehmen:

  1. Bei Facebook ausloggen
  2. Browserverlauf löschen
  3. Erneut bei Facebook anmelden, Passwort ändern und Aktivitätenprotokoll überprüfen
  4. Alle anderen wichtigen Passwörter ändern, wie zum Beispiel das von ihrem E-Mail-Account
  5. Ganz wichtig! Ihre Facebook-Freunde warnen, damit der Virus ihnen nicht ebenfalls schaden kann

 

Es geht ein Erpressungs-Trojaner Namens „WannaCray“ um.
Mit der Erpresser-Software wurden weltweit über 200.000 Rechner in 150 Ländern infiziert.
"Nicht ausschalten, nicht neu starten"

Die Forscher warnen davor, das betroffene System neu zu starten. Denn die für die Entschlüsselung benötigten Daten würden aus einem Speicher gezogen, der gelöscht wird, sobald der Rechner neu gestartet wird. In diesem Fall ist die Datenrettung nicht mehr möglich.

WannaCry ist inzwischen in mehreren Tausend Varianten unterwegs. 

Sicherheitsexperten warnen nach wie vor davor, die rund 300 Euro Lösegeld in Bitcoins zu bezahlen. Es sei schon technisch unmöglich, die Zahlungen zuzuordnen und die Entschlüsselungscode zu versenden. Eine Zahlung würde also nichts bringen und nur Kriminelle mit neuem Kapital versorgen.


Weiterhin sind im Moment wieder verstärkt gefälschte E-Mails mit Viren im Umlauf.

Aktuell sind das Rechnungen von der Telekom, Rechnungen von Euromaster  oder passend zur Weihnachtszeit Versandbestätigungen oder Rechnungen von DPD, Bestellungen, sowie Mails mit  gefälschten Absenderkennungen. (Meistens bekannte Namen mit @gmail.com) 

Vorsicht die Anhänge sind Viren (meist Zip Anhänge) Diese niemals anklicken, niemals öffnen!!!!

Aktuell sind auch wieder vermehrt Decrypt Trojaner im Umlauf, die getarnt als Bewerbungsvorlage oder Setups zu Programmen,  Dateien auf der Festplatte unwiederherstellbar verschlüsseln. Ist es einmal passiert hilft meist nur noch eine Rücksicherung aus einem Backup oder eine  Systemwiederherstellung.

Bei Mails immer überlegen ob das Mail wirklich erwartet wird. Ggf. mit früheren Mails vergleichen; schauen ob die Kundennummer stimmt etc.

Die gefälschten Mails sind mittlerweile sehr gut gemacht und auf den ersten Blick nicht zu erkennen.

Die gefälschten Mails sind oft unpersönlicher, in der Anrede wird die E-Mail Adresse verwendet.

Wenn Sie einen Virus erhalten sollten, bitte sofort bei uns melden damit ein Ausbreiten im Netz verhindert werden kann. Durch eine schnelle  Reaktion, trennen vom Netzwerk, ausschalten  kann der Schaden minimiert werden..

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

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