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Phishing-Attacken sind nach wie vor eine ernsthafte Bedrohung für Privatnutzer und Unternehmen. So ist Phishing für 55 Prozent aller Sicherheitsverletzungen in Unternehmens-Netzwerken verantwortlich. Dabei kommen bevorzugt Methoden wie Social-Engineering zum Einsatz, um sich letztlich Zugang zum Unternehmensnetzwerk zu verschaffen.

Momentan sind wieder verstärkt gefälschte E-Mails mit Viren im Umlauf.

Aktuell sind das Rechnungen von der Telekom, Rechnungen von Euromaster  oder passend zur Weihnachtszeit Versandbestätigungen oder Rechnungen von DPD, Bestellungen, sowie Mails mit  gefälschten Absenderkennungen. (Meistens bekannte Namen mit @gmail.com) 

Vorsicht die Anhänge sind Viren (meist Zip Anhänge) Diese niemals anklicken, niemals öffnen!!!!

Aktuell sind auch wieder vermehrt Decrypt Trojaner im Umlauf, die getarnt als Bewerbungsvorlage oder Setups zu Programmen,  Dateien auf der Festplatte unwiederherstellbar verschlüsseln. Ist es einmal passiert hilft meist nur noch eine Rücksicherung aus einem Backup oder eine  Systemwiederherstellung.

Bei Mails immer überlegen ob das Mail wirklich erwartet wird. Ggf. mit früheren Mails vergleichen; schauen ob die Kundennummer stimmt etc.

Die gefälschten Mails sind mittlerweile sehr gut gemacht und auf den ersten Blick nicht zu erkennen.

Die gefälschten Mails sind oft unpersönlicher, in der Anrede wird die E-Mail Adresse verwendet.

Wenn Sie einen Virus erhalten sollten, bitte sofort bei uns melden damit ein Ausbreiten im Netz verhindert werden kann. Durch eine schnelle  Reaktion, trennen vom Netzwerk, ausschalten  kann der Schaden minimiert werden..


Was kann der Trojaner anrichten?

Wenn Sie diesem Link folgen, werden Sie meistens aufgefordert, ein Update oder ein Script zu installieren. Wer den Prozess zu diesem Zeitpunkt stoppt, kann sich noch vor dem Virus retten. Wenn Sie Pech haben, installiert sich die Schadsoftware allerdings selbständig und lässt sich dann nicht mehr stoppen. Dann kann der Virus auf sensible Daten wie Passwörter oder den Browserverlauf zugreifen. Und als sei das noch nicht schlimm genug, verschickt er anschließend die gleiche Nachricht unter Ihrem Namen an Ihre Facebook-Freunde weiter - wodurch sich der Virus noch schneller verbreitet.

Wie können Sie sich schützen?

Der beste Schutz vor dem Trojaner ist, gar nicht erst in die Falle zu tappen und auf keinen Fall unbedacht Video-Links im Messenger anzuklicken. Wenn Sie dem fiesen Trick trotzdem zum Opfer gefallen sind, sollten Sie folgende Schritte unternehmen:

  1. Bei Facebook ausloggen
  2. Browserverlauf löschen
  3. Erneut bei Facebook anmelden, Passwort ändern und Aktivitätenprotokoll überprüfen
  4. Alle anderen wichtigen Passwörter ändern, wie zum Beispiel das von ihrem E-Mail-Account
  5. Ganz wichtig! Ihre Facebook-Freunde warnen, damit der Virus ihnen nicht ebenfalls schaden kann

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!